Was ist es
Für jede besondere Station, die du tatsächlich begangen hast, bleibt eine Karte: welcher Tag es war, welches Ritual, und was du an diesem Tag geschrieben hast. Über das Jahr entsteht daraus eine Sammlung, die nur dir gehört.
Dein Sammelalbum
Was du begangen hast
„Ich fange etwas an, ohne zu wissen, ob es trägt.“
„Die erste Ernte ist selten die größte.“
Keine Anzeige, wie viele fehlen. Was da ist, ist da.
Das Problem, das es löst
Sammeln kippt schnell in Sammelzwang.
Abzeichen, Serien, Fortschrittsbalken — der übliche Weg, Wiederkehr zu belohnen. Er funktioniert, indem er Druck erzeugt: Man macht weiter, um die Sammlung nicht unvollständig zu lassen. In einer App, in der es um Selbstfürsorge geht, ist das genau der falsche Antrieb.
So sieht die Lösung aus
Eine Sammlung ohne Zielzahl. Was da ist, ist da.
- 1Ein besonderer Tag wird begangendas reicht.
- 2Die Karte entsteht von selbst, mit deinem Text von dem Tag.
- 3Es gibt keine Anzeige, wie viele fehlen.
- 4Ausgelassene Stationen hinterlassen keine Lücke.
Warum das wirkt
Kein Beleg — eine Haltung. Was es zu Gamification gibt, ist gemischt: Punkte und Serien erhöhen kurzfristig die Nutzung, und Übersichtsarbeiten weisen zugleich darauf hin, dass äußere Belohnungen die innere Motivation untergraben können, wenn sie wegfallen. Bei einer App, die man über Jahre nutzen soll und die von echtem Interesse an sich selbst lebt, ist das ein schlechter Tausch. Also: eine Sammlung, die entsteht, aber nichts fordert.
Für diese Funktion gibt es keine Studienlage, auf die wir uns berufen könnten — und wir tun auch nicht so. Was oben steht, ist die Begründung, nicht ein Beleg.