Was ist es
Ein Kalender, in dem du Blutungstage einträgst — auch rückwirkend —, und daraus gerechnet: dein Zykluslänge, die Schwankung, die typische Dauer, die vier inneren Jahreszeiten und ein Erwartungsfenster für die nächste Blutung. Dazu ein Tagesblatt für Stärke und Körperzeichen und die Sätze, die du in dieser Jahreszeit selbst geschrieben hast.
August 2026
Bleibt auf diesem Gerät
Das Problem, das es löst
Zyklus-Apps behaupten Genauigkeit, die sie nicht haben — und verkaufen deine Daten weiter.
„Deine nächste Periode: 14. September.“ Diese Zahl steht in fast jeder App, und sie ist in den ersten Monaten kaum mehr als geraten. Wer sich darauf verlässt, wird enttäuscht; wer merkt, dass es nicht stimmt, vertraut der App nicht mehr. Dazu kommt das Zweite: Zyklusdaten sind Gesundheitsdaten der empfindlichsten Sorte, und sie liegen bei den meisten Anbietern auf fremden Servern.
So sieht die Lösung aus
Ehrlich rechnen und nichts weggeben.
- 1Tage eintragenheute, gestern oder ein Tag im Juni.
- 2Zusammenhängende Tage bilden ein durchgehendes Band mit runden EndenMan sieht eine Dauer, statt sie zusammenzuzählen.
- 3Die Zahlen kommen mit ihrer Schwankung danebenund Muster erst ab dem dritten Zyklus.
- 4Die nächste Blutung steht als Zeitraum da, nicht als Datum.
Warum das wirkt
Zwei Dinge sind hier auseinanderzuhalten. Erstens die Rechnung: Der Median der bisherigen Zykluslängen mit der Spanne daneben ist schlicht die redliche Darstellung weniger Datenpunkte. Ein Einzeldatum vorzugeben, wo die Streuung vier Tage beträgt, ist keine Prognose, sondern eine Behauptung. Zweitens die vier inneren Jahreszeiten: Das ist ein Deutungsrahmen aus der Frauengesundheits-Literatur, kein klinisches Modell, und wir geben ihn nicht als solches aus. Die App sagt dir deshalb nie, wie du dich in einer Phase fühlst — sie zeigt dir, was du selbst in dieser Phase geschrieben hast. Und sie ist ausdrücklich kein Verhütungsrechner: Dafür braucht es Messungen und eine Methode, die dafür gemacht ist.
Für diese Funktion gibt es keine Studienlage, auf die wir uns berufen könnten — und wir tun auch nicht so. Was oben steht, ist die Begründung, nicht ein Beleg.